Loom hat 2026 seinen Free-Plan drastisch beschnitten – Was passiert ist und welche Alternativen es gibt
Looms kostenloser Starter-Plan beschränkt Nutzer jetzt auf 25 Videos, 5-Minuten-Aufnahmen und 720p. Die Creator-Lite-Rolle wurde gestrichen. Hier erfährst du die Hintergründe und die besten kostenlosen Alternativen.
Loom hat 2026 seinen Free-Plan drastisch beschnitten – Was passiert ist und welche Alternativen es gibt
Wenn du Loom vor Kurzem geöffnet hast und das Gefühl hattest, dass etwas fehlt, liegst du völlig richtig. Der kostenlose Tarif, für den du dich einst angemeldet hast, existiert in dieser Form nicht mehr.
Seit Atlassian die Integration von Loom Anfang 2026 abgeschlossen hat, wurde der kostenlose Starter-Plan auf das absolute Minimum reduziert:
- Maximal 25 Videos insgesamt. Nicht pro Monat – auf Lebenszeit. Sobald du 25 Videos aufgenommen hast, musst du alte Aufnahmen löschen oder ein kostenpflichtiges Abo abschließen.
- 5-Minuten-Limit pro Video. Deine 7-minütige Produktdemo? Zu lang. Nimm sie kürzer noch einmal auf oder bezahle für ein Upgrade.
- Maximal 720p Auflösung. Im Jahr 2026, in dem jedes Smartphone 4K aufzeichnet, liefert Loom Free lediglich 720p.
- Kein Video-Download. Du kannst deine Aufnahme in Looms Cloud ansehen, aber nicht als MP4-Datei auf deinen Computer herunterladen, ohne zu bezahlen.
- Creator-Lite-Rolle gestrichen. Früher konnten Teams kostenlose Creator-Lite-Benutzer für einfache Aufnahmen hinzufügen. Für Konten, die nach Februar 2026 erstellt wurden, existiert diese Rolle nicht mehr.
Das ist keine subtile Anpassung. Loom hat sich vom ehemals großzügigen Freemium-Modell zu einer Testversion mit 25-Video-Countdown gewandelt.
Umfahre die Paywall komplett. ScreenKite ist ein kostenloser, nativer Mac-Bildschirmrecorder ohne Video-Limits, ohne Zeitbeschränkungen, ohne Qualitätsgrenzen und ohne Cloud-Zwang. Auto-Zoom, Systemton, integrierter Editor und 4K-Export – alles inklusive, komplett kostenlos. Deine Aufnahmen bleiben sicher auf deinem Mac.
Warum Loom diesen Schritt gegangen ist
Die kurze Antwort: Atlassian hat Loom 2023 für 975 Millionen US-Dollar gekauft. Diese Investition soll sich nun amortisieren.
Die ausführliche Antwort: Die ursprüngliche Wachstumsstrategie von Loom basierte auf einem großzügigen Free-Tier, das ganze Teams zur aktiven Nutzung brachte. Sobald ein Team für asynchrone Kommunikation von Loom abhängig war, fiel das Upgrade auf einen Bezahlplan leicht.
Da diese Wachstumsphase abgeschlossen ist, zieht Atlassian die Schrauben an. Der kostenlose Plan dient nur noch als Lockmittel, nicht mehr als dauerhaft nutzbares Produkt. Das Limit von 25 Videos stellt sicher, dass freie Nutzer entweder konvertieren oder abwandern.
Aus wirtschaftlicher Sicht ist das nachvollziehbar – für Nutzer jedoch ein klares Signal, zu prüfen, ob Loom noch das richtige Werkzeug ist.
Das sagen betroffene Nutzer
Die Reaktionen auf Plattformen wie Reddit, Trustpilot und G2 sprechen eine deutliche Sprache:
- Überraschende Rechnungen: Teams berichten, dass ihre Monatsrechnungen nach der Atlassian-Abrechnungsmigration von 18 $ auf 220 $ pro Monat gestiegen sind – ohne Vorwarnung oder Opt-in.
- Erzwungene Lizenz-Upgrades: Bisher kostenlose Creator-Lite-Nutzer wurden automatisch in vollwertige, kostenpflichtige Creator-Lizenzen umgewandelt. Wer 15 Creator-Lite-Nutzer hatte, zahlt nun plötzlich für 15 Voll-Lizenzen.
- Verwirrende Preiskorridore: Jahrespläne nutzen gestaffelte Nutzertarife. Ein Team mit 55 Personen zahlt für den 100-Nutzer-Tarif und zahlt so für ungenutzte Plätze drauf.
- Qualitätsprobleme: Seit der Migration berichten Nutzer vermehrt über Ruckler bei der Aufnahme, asynchronen Ton, fehlerhafte Uploads und Login-Probleme.
In Atlassians Support-Dokumentation heißt es dazu unmissverständlich: „Sie können nicht zu den bisherigen Preisen bleiben.“ Die alten Tarife sind Geschichte.
Welche echten Alternativen gibt es?
Betrachten wir die Kriterien, auf die es bei Bildschirmaufnahmen wirklich ankommt:
- Kannst du ohne Limits aufnehmen? Keine Video-Obergrenze, kein Zeitlimit.
- Gehört die Datei dir? Eine MP4-Datei auf deiner Festplatte statt in fremder Cloud eingeschlossen.
- Stimmt der Ton? Systemaudio plus Mikrofon ohne Treiber-Frickelei.
- Sieht das Ergebnis professionell aus? Auto-Zoom, saubere Optik, gestochen scharfe Exportqualität.
- Was kostet es? Idealerweise nichts.
So schlagen sich die Optionen im Vergleich:
| Feature | Loom Free (2026) | OBS Studio | ScreenKite |
|---|---|---|---|
| Preis | Kostenlos (stark limitiert) | Kostenlos | Kostenlos |
| Video-Limit | 25 Videos insgesamt | Unbegrenzt | Unbegrenzt |
| Aufnahmelimit | 5 Minuten | Unbegrenzt | Unbegrenzt |
| Maximale Qualität | 720p | Unbegrenzt | Bis zu 4K |
| Downloads | Nein (nur kostenpflichtig) | Ja (lokale Dateien) | Ja (lokale Dateien) |
| Systemton (Mac) | Ja | Erfordert virtuellen Treiber | Ja (nativ) |
| Auto-Zoom | Nein | Nein | Ja |
| Integrierter Editor | Nur einfaches Trimmen | Nein | Trimmen, Schnitte, Zoom, Untertitel |
| Lernkurve | Niedrig | Hoch | Niedrig |
| Architektur | Cloud (Electron-App) | Plattformübergreifend | Nativ macOS (Swift + Metal) |
| Exportgeschwindigkeit | Cloud-abhängig | Standard | 4x schneller (Metal) |
OBS Studio ist kostenlos und leistungsfähig, erfordert jedoch viel Einarbeitung und hat keinen integrierten Video-Editor. Es ist primär ein Broadcast-Tool.
ScreenKite ist kostenlos, nativ für macOS entwickelt und genau auf den Workflow zugeschnitten, den Loom-Nutzer suchen: Aufnehmen, bearbeiten, exportieren – mit dem entscheidenden Vorteil, dass alle Daten auf deinem eigenen Rechner verbleiben.
Der Local-First-Vorteil
Das Grundproblem von Cloud-first-Lösungen: Deine Inhalte sind an fremde Plattformen gebunden. Wenn Preise steigen, Unternehmen übernommen werden oder Gratispläne beschnitten werden, liegen deine Aufnahmen auf fremden Servern zu deren Bedingungen.
Mit einem Local-First-Recorder liegt die Videodatei sicher auf deiner Festplatte. Du kannst sie nach Belieben teilen, sichern und in jedem beliebigen Schnittprogramm weiterverarbeiten. Selbst wenn du die Aufnahmesoftware löschst, bleiben deine Dateien vollständig erhalten.
Looms Änderungen im Jahr 2026 sind das Paradebeispiel dafür, warum Cloud-Lock-in ein echtes Risiko darstellt.
So gelingt der Wechsel von Loom
Wenn du derzeit einen Bezahlplan nutzt und wechseln möchtest:
- Lade deine Videos herunter. Exportiere deine Aufnahmen in Business- oder Enterprise-Plänen vor der Kündigung als MP4-Dateien auf deine Festplatte.
- Im kostenlosen Plan: Da der Download gesperrt ist, nutze browserbasierte Downloader oder nimm die Wiedergabe lokal auf. Siehe dazu unseren Guide: So lädst du Loom-Videos kostenlos herunter.
- Wechsle die Software. Installiere ScreenKite, erteile die macOS-Berechtigungen und nimm deine Videos ab sofort direkt lokal auf.
- Passe den Workflow an. Teile Videos bei Bedarf einfach über Google Drive, Dropbox, OneDrive oder als nicht gelistetes Video auf YouTube.
Der Umstieg ist unkompliziert – der zeitintensivste Schritt ist lediglich das Herunterladen bestehender Loom-Bibliotheken.
Fazit
Loom war ein hervorragendes Tool, solange der Free-Plan großzügig war. 2026 ist die kostenlose Version nur noch eine zeitlich und mengenmäßig begrenzte Demo. Die Bezahlpläne werden pro Nutzer berechnet und laufend teurer.
Wenn du auf dem Mac arbeitest und einen Screen-Recorder suchst, der dauerhaft kostenlos ist – ohne Limits, ohne Cloud-Zwang und ohne Abo –, ist ScreenKite die klare Empfehlung. Aufnehmen, bearbeiten, exportieren, fertig. Die Datei gehört dir.
Weiterführende Artikel
- So lädst du Loom-Videos 2026 kostenlos herunter
- ScreenKite vs. Loom: Local-First vs. Cloud-First Bildschirmaufnahme
- Warum Bildschirmaufnahmen keine Cloud brauchen: Das Plädoyer für Local-First
- Native vs. Electron Bildschirmrecorder: Performance, Akkulaufzeit und warum es zählt
Bessere Option für Loom-Teams: ScreenKite Enterprise
Wenn deine Organisation auf Loom-ähnliche Freigabelinks und Cloud-Hosting setzt, gibt es eine leistungsstärkere Alternative. Mit ScreenKite Enterprise kannst du einen Enterprise-Server erwerben und eine On-Premises / Self-Hosted Infrastruktur im eigenen Netzwerk betreiben – inklusive privatem Speicher (S3 oder Cloudflare R2), sicherer Linkfreigabe, SAML-SSO und MDM – oder gemanagt in deiner privaten Cloud betreiben. Für viele Teams, die intensiv Videos nutzen, ist dies eine deutlich wirtschaftlichere und stabilere Lösung, als sich von Atlassians Upload- und Warteschlangen abhängig zu machen.
Einzelnutzer können ScreenKite auf dem Mac weiterhin kostenlos nutzen. Teams, die Loom-Komfort ohne Cloud-Nachteile suchen, wenden sich an [email protected].
Gruender von ScreenKite. Mike nimmt Produktdemos und Lektionen auf dem Mac auf und baut den Recorder und Editor, den er dafuer haben wollte.
www.screenkite.comRelated articles
So laden Sie 2026 ein Loom-Video kostenlos herunter
Loom sperrt Video-Downloads hinter dem Business-Tarif. So sichern Sie Ihre Loom-Aufnahmen kostenlos als MP4 – und eine lokale Alternative, die Ihre Dateien niemals einsperrt.
Die beste kostenlose Loom-Alternative im Jahr 2026 (Keine Cloud, keine Limits, kein Haken)
Looms kostenloser Tarif ist auf 25 Videos und 5 Minuten begrenzt. Hier ist die beste kostenlose Alternative für Mac: unbegrenzte Aufnahmen, lokale Dateien, Auto-Zoom und System-Audio – ohne Abo.
ScreenKite vs. Loom: Lokale vs. Cloud-basierte Bildschirmaufnahme
Ein praxisnaher Vergleich von ScreenKite und Loom für Mac-Bildschirmaufnahmen. Wann Local-First zählt, wann Cloud-First punktet und wie sie sich in der Praxis unterscheiden.